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Transmissionswärmeverlust:
Ist der Wärmeverlust, der durch die Bauteile der Gebäudehülle (Wände, Fenster, Dach, Bodenplatte) entsteht.


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Wärmeschutz und Energieeinsparung


  1. Allgemeines zum Wärmeschutz
  2. Für wen gilt die Energieeinsparverordnung EnEV?
  3. Was ist unter einem energiesparenden Wärmeschutz zu verstehen?
  4. Anforderungen an zu errichtende Gebäude mit normalen Innentemperaturen
  5. Berechnungsverfahren zum Nachweis zu errichtender Gebäude mit normalen Innentemperaturen
  6. Anforderungen an zu errichtende Gebäude mit niedrigen Innentemperaturen und Nachweis
  7. Bestehende Gebäude und Anlagen
  8. Sommerlicher Wärmeschutz

1. Allgemeines zum Wärmeschutz

  1. Ziele des Wärmeschutzes
  2. Ziel der Energieeinsparverordnung
  3. Vorschriften
  4. Behaglichkeitskriterien

Licht

1.a Ziele des Wärmeschutzes

Unter einem Wärmeschutz sind alle Maßnahmen zu verstehen, um
- im Winter Heizenergie einzusparen (Energiesparender Wärmeschutz),
- ein behagliches und hygienisches Raumklima zu schaffen,
- die Baukonstruktion vor Schäden durch Feuchteeinwirkungen zu schützen (Verhinderung von Tauwasserbildung und dadurch Vermeidung von Schäden infolge Durchfeuchtung oder Schimmelpilzbildung) (Mindestwärmeschutz),
- eine zu starke Erwärmung von Räumen durch Sonneneinstrahlung zu verhindern. (Sommerlicher Wärmeschutz)

1.b Ziel der Energieeinsparverordnung

waermeZiel der Energieeinsparverordnung ist es, den Heizenergiebedarf von Gebäuden zu reduzieren und damit den CO2-Ausstoß zu verringern.
Im Gegensatz zu früheren

Wärmeschutzverordnungen, die nur Anforderungen an Bauteile und Gebäude stellten, werden in der neuen Energieeinsparverordnung auch Anforderungen an die Anlagentechnik (Heizkessel, Dämmung der Rohrleitungen usw.) gestellt.
Zusätzlich wird bei Wohngebäuden der Wärmebedarf für Warmwasser mit einbezogen.
Außerdem werden Wärmeverluste durch Wärmebrücken mit berücksichtigt.
Es ist ein Energiebedarfsausweis vorgeschrieben, der wichtige Informationen zu den energetischen Eigenschaften eines Gebäudes enthält.
Die EnEV sieht außerdem eine Aufrechterhaltung der energetischen Qualität eines Gebäudes sowie eine Verschärfung der Anforderungen für den Gebäudebestand vor (Nachrüstfristen).

1.c Vorschriften

Die wichtigsten Vorschriften sind:
DIN 4108 – Wärmeschutz und Energie-Einsparung in Gebäuden
EnEV 2004 – Energieeinsparverordnung

DIN 4108 – Wärmeschutz und Energie-Einsparung in Gebäuden:
WaermeschutzTeil 2: Mindestanforderungen an den Wärmeschutz (Ausgabe Juli 2003):
Hier werden Mindestanforderungen an den Wärmeschutz wärmeübertragender Bauteile und im Bereich von Wärmebrücken formuliert.
Ziel ist die Gewährleistung eines behaglichen Raumklimas und Schutz der Baukonstruktion vor Feuchteeinwirkungen durch Tauwasserbildung. Es werden Mindestanforderungen an den sommerlichen Wärmeschutz gestellt.

Hinweis: DIN 4108 ist relativ umfangreich und besteht aus mehreren Teilen (Teile 1 bis 7) und verschiedenen Beiblättern (Ergänzungen zur eigentlichen Norm).

Verordnung über energiesparenden Wärmeschutz und energiesparende Anlagentechnik bei Gebäuden (Energieeinsparverordnung - EnEV2004 vom 2. Dezember 2004)
Hier wird der Jahresprimärenergiebedarf und der Transmissionswärmeverlust von Gebäuden begrenzt.
Jahresprimärenergiebedarf ist die Energiemenge, die zur Deckung des Jahres-Heizenergiebedarfs und des Warmwasserbedarfs benötigt wird, unter Berücksichtigung der zusätzlichen Energiemenge, die durch vorgelagerte Prozessketten außerhalb der Systemgrenze „Gebäude“ bei der Gewinnung, Umwandlung und Verteilung der jeweils eingesetzten Brennstoffe entstehen.
Transmissionswärmeverlust ist die Wärmemenge, die durch die Gebäudehüllfläche (Außenwände, Dach, Fenster, Kellerdecke) an die Umgebung abgegeben wird.


Ziel der Energieeinsparverordnung ist die Einsparung von Heizenergie.
Hinweis: Die EnEV verweist auf andere Normen, u.a. auch auf DIN 4108.

1.d Behaglichkeitskriterien

BehaglichkeitFolgende Kriterien beeinflussen das Behaglichkeitsempfinden des Menschen in einem Raum:
- die Temperatur der Raumluft,
- die relative Luftfeuchte
- die Luftbewegung in einem Raum
- und die Oberflächentemperatur der raumumfassenden Bauteile.

Für ein günstiges Wohlbefinden des Menschen ist eine Raumlufttemperatur zwischen 18°C und 22°C optimal.
Die Oberflächentemperaturen auf der Innenseite der raumumfassenden Bauteile (Decke, Wände, Fußboden) sollten höchstens 2K unter der Raumlufttemperatur liegen.
Die relative Luftfeuchte sollte zwischen 40% und 60% liegen.


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