Fassade eines Neubaues
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Holzschädlinge und Holzschutz
Bauschäden durch pflanzliche und tierische Holzschädlinge

Der chemische Holzschutz

DachkonstruktionDurch den vorbeugenden chemischen Holzschutz werden die Hölzer widerstandsfähiger gegen schädigende Einflüsse.

Außerdem können mit chemischen Holzschutzmitteln auch bereits von Pilzen oder Insekten befallene Hölzer wieder verwendbar gemacht werden.

Vorbeugender chemischer Holzschutz bezieht sich grundsätzlich nur auf tragende und aussteifende Konstruktionen, von denen die Standsicherheit des Bauwerkes abhängt.

Unter dem Begriff chemischer Holzschutz sind alle Maßnahmen zu verstehen, die einen ausreichenden, vorbeugenden Schutz der Holzbauteile durch Behandlung mit Holzschutzmitteln erzielen.

Holz, das der Gefahr von Bauschäden durch Insekten und / oder Pilze entsprechend der Zuordnung zu einer Gefährdungsklasse (siehe Tabellen 4 und 5) ausgesetzt ist, muss zusätzlich zu den baulichen Maßnahmen nach DIN 68800, Teil 2 durch chemische Maßnahmen geschützt werden.

Im Innenausbau sollte auf eine großflächige Anwendung von Holzschutzmitteln grundsätzlich verzichtet werden.

Bei nichttragendem und nicht maßhaltigem Holz ohne statische Funktion ist im Einzelfall zu vereinbaren, ob chemische Schutzmaßnahmen vorgenommen werden sollen.

Bauwerksabdichtung, was sollte beachtet werden?

Die Wartung einer Bauwerksabdichtung ist in der Regel nicht möglich und auch nicht vorgesehen.
Eventuelle Reparaturen an einer Bauwerksabdichtung sind immer mit einem großen Aufwand verbunden.
Die Funktionsfähigkeit einer Bauwerksabdichtung sollte daher immer für die gesamte Lebensdauer des abzudichtenden Bauwerks bemessen sein.

SchimmelDer Sachverständige überprüft diese Nässeschäden und berät Sie. So beseitigen Sie wirksam die Mängel und finden die Ursachen für die Nässe.


Holzschutzmittel

Holzschutzmittel sind Wirkstoffe oder wirkstoffhaltige Zubereitungen, die dazu bestimmt sind, einen Befall von Holz oder Holzwerkstoffen durch holzzerstörende oder holzverfärbende Organismen zu verhindern oder einen solchen Befall zu bekämpfen.

Holzschutzmittel unterliegen als Gemische verschiedener chemischer Stoffe und Verbindungen den geltenden gesetzlichen Vorschriften wie dem Chemikalienrecht, dem Umweltrecht und dem Abfallrecht.

Als Biozidprodukte unterliegen sie dem Geltungsbereich der Biozidgesetzgebung.

Grundlage dazu bildet die EG-Richtlinie 98/8/EG (Biozidprodukterichtlinie) vom 16. Februar 1998], die in Deutschland als Biozidgesetz vom 20. Juni 2002 (BGBl. I S. 2076) umgesetzt wurde, welches wiederum Bestandteil des Chemikaliengesetzes ist.

Grundsätzlich dürfen nur solche Holzschutzmittel verwendet werden, die Prüfzeichen und Prüfprädikat (Deutschen Instituts für Bautechnik (DIBt) – Überwachungszeichen, Gütezeichen) haben.

Im Bauwesen werden wasserlösliche oder ölige Holzschutzmittel verwendet.

Die wasserlöslichen Holzschutzmittel sind für trockenes und feuchtes Holz verwendbar, die öligen Holzschutzmittel dürfen nur für trockenes und halbtrockenes Holz verwendet werden.

Ein Herz muss dann und wann an seinem Glück sich laben, es muss der viel und etwas Frohsinn haben.
Carl Spitteler

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