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Fehler gefunden?Die Temperatur ist ein Maß für den Wärmezustand eines Körpers, eines Gases oder einer Flüssigkeit. http://www.architekten24.de
Die Aufgaben des Feuchteschutzes umfassen alle Maßnahmen, die eine Durchfeuchtung von Bauteilen oder ganzer Gebäude verhindern. Der Schutz vor Feuchtigkeit beginnt bereits mit der Errichtung eines Gebäudes.
Stellen Sie sich bitte vor, Ihr Einfamilienhaus wird gerade neu errichtet, es hat sogar eine Abdichtung erhalten, jedoch fehlt das Dach. Das Mauerwerk der Wände, es ist nicht geschützt, wird durch Niederschläge bis zur Fertigstellung sehr oft durchfeuchtet!
Das wird Jahre dauern bis die Feuchtigkeit aus dem Mauerwerk des Gebäudes heraus ist. Es wird Ihre Heizkosten erhöhen.
Es gibt also ausreichende Gründe um für einen optimalen Feuchteschutz zu sorgen.
Eine Vernachlässigung des Feuchteschutzes beeinträchtigt die hygienischen Verhältnisse (z.B. Schimmelpilze, Tauwasser) in den Räumen des Gebäudes und verschlechtert die physikalischen Eigenschaften vieler Baustoffe (z.B. schlechtere Wärmedämmung des Dämmstoffes, geringere Festigkeit des verbauten Holzes).
Die Aufgaben des Feuchteschutzes lassen sich wie folgt beschreiben:
Abdichtung der erdberührten Bauteile zum Schutz vor Bodenfeuchtigkeit, Sickerwasser und Grundwasser
Abdichtung von Bauteilen (z.B. Flachdächer, Flächen in Nassräumen) zum Schutz vor Wasser
Reduzierung der Neubaufeuchte
Schutz einer Baukonstruktion (z.B. einer Fassade) vor der Beanspruchung durch Schlagregen und Schnee
Schutz von Holzkonstruktionen vor zu hoher Feuchtigkeit
Reduzierung der Tauwasserentstehung auf der Oberfläche der Bauteile
Vermeidung von Tauwasserbildung im Inneren der Bauteile
Für den Feuchteschutz in einem Gebäuden sind folgende Normen zu berücksichtigen:
![]() | DIN 4108-3: Wärmeschutz und Energie-Einsparung in Gebäuden; Teil 3: Klimabedingter Feuchteschutz, Anforderungen, Berechnungsverfahren und Hinweise für Planung und Ausführung; (Tauwasserbildung, Schlagregenbeanspruchung); |
![]() | Die Ausführung funktionsfähiger Bauwerksabdichtungen sind in den Normen der DIN 18195: Bauwerksabdichtungen; Teile 1 bis 10; Abdichtungen erdberührter Bauteile sowie Deckenflächen in Nassräumen, formuliert. |
![]() | Die Dachabdichtungen sind in DIN 18531: Dachabdichtungen: Begriffe, Anforderungen, Planungsgrundsätze; dargelegt. |
![]() | Die Dränung, als Ergänzung der Bauwerksabdichtung ist in DIN 4095: Baugrund - Dränung zum Schutz baulicher Anlagen - Planung, Bemessung und Ausführung beschrieben. |
![]() | Der Holzschutz wird in den Normen DIN 68800: Holzschutz im Hochbau; Teile 1 bis 4; beschrieben. |
Wenn Sie Fragen zum Feuchteschutz haben, dann rufen Sie uns bitte an oder benutzen die Kurzmitteilung am rechten Rand auf dieser Seite.