Fehler gefunden?Höflichkeit ist ein Kapital, das sich hoch verzinst.
Amerikanisches Sprichwort
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Rohbau, Mauerwerksverband, Bauwerksabdichtung, Beton- und Stahlbetonarbeiten, Mauerwerksbau, Fundamente und Gründungen, Fachwerk mit Lehmgefach, Fachwerkhäuser mit Sichtmauerwerk, Dreifachwand,
Vorschriften, EnEV 2004, Sächsische Bauordnung, Warum vergrünen gedämmte Fassaden schneller und intensiver?
Da muss geprüft werden, was die Algen für ihre Existenz (Wachstum) benötigen. Was ist denn an einem Wärmedämmverbundsystem (WDVS) so verlockend für eine Alge? Neben dem geeigneten Nährboden sind Wärme und Feuchtigkeit zu nennen. Eine ungünstige Oberflächentemperatur hat einen wesentlichen Einfluss auf den Feuchtegehalt der Fassadenbeschichtung und damit für das Algenwachstum.
Fachwerkhäuser genießen als hervorragendes Beispiel handwerklicher Baukunst wieder eine hohe Wertschätzung und sind als städtebaulicher und dörflicher Blickfang unverzichtbar. Viele Fachwerkgebäude, die früher als Scheunen, Speicher oder sonstige Zweckbauten dienten, werden immer häufiger umgebaut und als Wohn- und Geschäftshäuser genutzt.
Bei Fachwerkhäusern soll aus ästhetischen und denkmalpflegerischen Gründen ihr äußeres Erscheinungsbild erhalten werden. Die Kenntnis der alten Techniken des Fachwerkbaues erscheint daher angesichts der zahlreichen Restaurierungs- und Sanierungsaufgaben wieder sehr wichtig.
In viel stärkerem Maße als heute wurden bei den historischen Bauwerken die örtlich vorhandenen, bodenständigen Materialien verwendet - aus Kostengründen, denn der Transport war teuer.
Heute ist dass wahrscheinlich nicht mehr so, denn der Lehm wird im Interesse des ökologischen Bauens und zur Entlastung der Umwelt, so wird es jedenfalls gesagt, über Entfernungen von mehr als 300 km herangekarrt.
Lehm gab es früher in jedem Dorf, nur mal so nebenbei erwähnt!
Die Fachwerkkonstruktionen liegen in der Regel auf gemauerten Fundamentsockeln oder auf massiven Untergeschossen auf, deren sorgfältige Ausführung den Schutz gegen aufsteigende Feuchtigkeit bieten muss.
Die Konstruktionshölzer für einfache Fachwerkbauten bestehen meistens aus Nadelhölzern. Für aufwendige und repräsentative Fachwerkbauten sollte allerdings Eichenholz verwendet werden. Besonders wichtig ist die richtige Verarbeitung dieser Bauhölzer, denn dass beugt spätere Schäden vor!
Die Bauhölzer für eine Fachwerkkonstruktion müssen z.B. sorgfältig ausgesucht und vor dem Einbau einige Jahre lang abgelagert werden. Nach dem Einbau der Bauhölzer sind weitere Maßnahmen erforderlich um die Fachwerkkonstruktion dauerhaft gegen Schäden (Feuchte, Schlagregen, Holzschädlinge, Risse usw.) zu schützen.
Wie der Schutz der Fachwerkkonstruktion gegen Schäden aussehen kann, können Sie den vorliegenden Seiten entnehmen.
Eine Fachwerkwand wird aus den Teilen Schwelle, Stiele und Rähm gebildet, ist aber in dieser Form nicht nutzungsfähig, weil sie als Wand einstürzen könnte.
Warum kann die Fachwerkwand in dieser Form einstürzen?
Nun, dass ist ganz einfach zu erklären!
In dieser Form ist die Fachwerkwand nicht unverschieblich ausgebildet. Der geringste Windhauch könnte sie zum Einsturz bringen. Zur Stabilisierung der Fachwerkwand sind z.B. Streben, Kopf- und Fußbänder erforderlich, die in schräger Richtung die Schwelle oder die Stiele (Ständer) und Streben mit dem Rähm und der Schwelle verbinden, so dass die Fachwerkwand nicht verschoben werden kann.
Beginnen wir mit der Schwelle. Sie ist die untere Begrenzung der Fachwerkwand. Sie liegt auf der Kernseite und wird meistens in der ganzen Länge durch Mauerwerk unterstützt. Die Schwelle sollte zwei bis drei Zentimeter über den Sockel vorspringen. Auch sollte die Schwelle nach unten gegen aufsteigende Feuchtigkeit geschützt werden.
Stiele oder Ständer stehen auf der Schwelle im Abstand von 0,60 m bis 1,00 m. Bei der Aufteilung der Abstände sind die Fenster- und Türöffnungen zu berücksichtigen, die seitlich durch die Stiele begrenzt werden. An den Stellen, wo die Zwischenwände eingebaut werden, sind Bundstiele vorzusehen. Kann der Bundstiel wegen der Aufteilung nicht gestellt werden, so ist ein Klappstiel (er wird auch als Klebestiel bezeichnet) zu stellen. Wird er vergessen, könnte die Fachwerkwand einstürzen.
Halt, dass war natürlich etwas übertrieben. Aber es könnte doch sein.
Streben steifen die Wand in der Längsrichtung aus. Sie werden zwischen Schwelle und Rähm oder besser zwischen Schwelle und Stiel angeordnet. Die Verbindung der Streben mit Schwelle und Rähm erfolgt durch den schrägen Zapfen mit Versatz. Der Zapfen hat die Aufgabe auch die Horizontalkräfte in die Schwelle zu übertragen.
Wie diese Verbindung hergestellt wird weiß der Zimmermann.
Des Weiteren sind Kopfbänder (Kopfwinkelhölzer) und Fußbänder (Fußwinkelhölzer), jeweils nach Bedarf, für die Aussteifung der Fachwerkwand erforderlich. Die Winkelhölzer werden oft auch als Schmuckelemente eingesetzt.
Die Ausfachungen zwischen den tragenden Hölzern des Fachwerkes bestanden ursprünglich aus Flechtwerk oder aus Wickelstakung mit dichten Lehmbewurf, der mit Häcksel oder Kälberhaaren (magern und verankern), mit Tierblut oder Schmiedezunder (Volumenvergrößerungen durch Oxidation) richtig aufbereitet, so gut wie rissfrei blieb und der Ziegelwand in Bezug auf Wärme- und Schalldämmung nicht nachstand.
Wegen der besseren Wetterbeständigkeit wurden die Gefache auch mit verfugtem Ziegelmauerwerk ausgemauert.
In der heutigen Zeit werden die Gefache wieder mit Lehmziegel ausgemauert oder mit Strohlehm hergestellt. Ohne Wärmedämmung erfüllen diese Wände jedoch nicht im Geringsten die Anforderungen an den Wärmeschutz.
Der Zimmermann ist übrigens für die Lehmausfachungen nicht zuständig. Das hat früher der Bauer mit seiner Familie selbst gemacht. Heute führen diese Arbeiten "Spezialisten" aus.
Die Gefache sind besonders sorgfältig zu bearbeiten, denn schnell können in diesen Bereichen Risse entstehen.
Die Gefache sind besonders sorgfältig zu bearbeiten, denn schnell können in diesen Bereichen Risse entstehen.
Der Wärmeschutz der Fachwerkwände reicht im Bezug auf die heute geltende Energieeinsparverordnung überhaupt nicht aus. Es macht sich also erforderlich, die Fachwerkwände mit einer energiesparenden Wärmedämmung auszustatten.
Und da beginnt das Problem!
Soll es eine außenseitige Wärmedämmung oder eine innenseitige Wärmedämmung sein?
Eine außenseitige Wärmedämmung bietet eine Reihe von Vorteilen:
Der Nachteil einer außenseitige Wärmedämmung ist
Der Vorteile einer innenseitigen Wärmedämmung sind:
Nachteile hat die innenseitige Wärmedämmung auch: