Fassade eines Neubaues
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Warum baubegleitende Qualitätskontrolle?
Teil 1:

Traumhaus
Die baubegleitende Qualitätskontrolle dient dazu, ein Bauvorhaben von der Planung bis zur Übergabe an den Bauherren, auf Übereinstimmung mit der vertraglich zu erbringenden Leistung und Einhaltung des Standes der Technik zu überwachen.

Es kann gar nicht oft genug wiederholt werden, welche Aufgaben die baubegleitende Qualitätskontrolle hat.

Der Entwurf ist oft besser als das Gebäude.
Schönheit vergeht - Häßlichkeit besteht.

Wer muss den Schaden nachweisen, der Bauherr?

Ein Bauherr muß substantiiert die Schäden beschreiben, er ist nicht verpflichtet, nach den Ursachen der Schäden und Mängel zu forschen.
Harald Buss in Der Sachverständige für Schäden an Gebäuden
Der Sachverständige hat die festgestellten Tatsachen zu beurteilen.

Qualitätskontrolle


Das Baugeschehen verändert sich zusehends vom Planer (Architekten oder Ingenieur) hin zu Generalunternehmern und Fertighaus-Herstellern.

Es werden komplette Bauleistungen angeboten, deren funktionale Beschreibung oftmals den Bauherrn bzw. Käufer überfordert.

Eine funktionale Baubeschreibung lässt im Gegensatz zu einer detaillierten, gewerkeweisen Leistungsbeschreibung einen großen Interpretationsspielraum, wie die Bauleistung eigentlich ausgeführt werden soll.


Beispiel einer Baubeschreibung für ein Einfamilienhaus:

Beton- und Stahlbetonarbeiten

  • Die Stahlbetonarbeiten werden in Ortbeton oder / und Fertigteilbauweise ausgeführt.
    Decken und Treppen usw. werden in Stahlbeton entsprechend den statischen Erfordernissen hergestellt. Es sind alle gültigen DIN einzuhalten.

Mauerwerk, WDVS, Beton

Oder in folgender Variante:

Estricharbeiten

  • Schwimmender Estrich unter Einhaltung der Schall- und Wärmeschutzbestimmungen.
    Aufbau: Ausgleichsschüttung (soweit erforderlich Wärme- und Trittschalldämmung).
    Beton- oder / und Anhydritestrich einschließlich eventuell erforderlicher Bewehrung.
    Gesamtstärke des Bodenaufbaues, je nach Endbelag 120 - 140 mm.

(Vielleicht kommt Ihnen der Text in ähnlicher Form bekannt vor?)

RechsstreitUnd genau mit diesen o.g. Formulierungen in einer Baubeschreibung wird bereits die Grundlage für spätere Streitigkeiten über die vertraglich vereinbarte Bauleistung gelegt.

Der Bauherr ist durch die Baubeschreibung umfassend über das Bauvorhaben zu informieren, z.B.:

  • Welche Leistung schuldet der Generalunternehmer bei der Planung und Ausführung des Bauvorhabens?
  • Welche Normen sind einzuhalten? Entsprechen die angewendeten Normen überhaupt dem Stand der Technik?
  • Welche Qualität muss erbracht werden? Welche Beschaffenheit müssen die einzelnen Bauteile aufweisen?
  • Welche Unregelmäßigkeiten, z.B. in der Oberfläche des Fassadenputzes oder des Fußbodens, sind hinzunehmen?

Das sind alles Fragen, die durch das o.g. Beispiel der Baubeschreibung für ein Einfamilienhaus gar nicht beantwortet werden.

Die Sorge um eine fachgerechte Bauausführung hat schon so manchem Bauherrn schlaflose Nächte bereitet.


Das muss aber nicht sein!


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