Fassade eines Neubaues
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Bauschäden - Wasser im Keller

falsche AbdichtungDie Ausführung der Bauwerksabdichtung für das Einfamilienhaus (es wurde 2000 erbaut) weist viele Fehler auf.

Die vertikale Wandabdichtung wurde als Dickbeschichtung (wird heute als KMB = kunststoffmodifizierte Bitumendickbeschichtung bezeichnet) falsche Abdichtungan diesem Objekt ausgeführt.

Der Dämmstoff wurde sofort nach der Ausführung der Dickbeschichtung, die noch nicht erhärtet war, an die Wand angeklebt. falsche Abdichtung

Gut erkennbar ist auf den Bildern, dass die Dickbeschichtung nicht bis unter OK Fundamentplatte geführt ist. Sie reicht nur bis zu der Hohlkehle.

falsche Abdichtung An der Hohlkehle (Fundamentplatte - Außenwand) wurde so viel Dickbeschichtung (d = 1 cm - 3,5 cm) aufgetragen, dass sie nicht erhärten konnte. Die Dickbeschichtung war noch klebrig, sie war noch nicht durchgetrocknet

Dränage

Drän Dränage soll Bodenschichten so entwässern, dass erdberührte Bauwerksteile nicht durch drückendes Wasser beansprucht werden.


Ergebnis:

Wasser im Keller Der gesamte Keller wurde durch eindringendes Wasser überflutet. Das war kein Jahrhundertregen.

Das Wasser konnte über die nicht funktionsfähige Bauwerksabdichtung (die gegen nicht drückendes Wasser beständig sein sollte) in den Keller des Gebäude einbringen.

Wasser im Keller Machen Sie sich selbst ein Bild über die Bauschäden und stellen Sie sich den Ärger für die Bauherrn vor.

Wie wurden die Schäden beseitigt?

Die vorhandene Bauwerksabdichtung mußte vollständig erneuert werden.

Welche Arbeiten mussten ausgeführt werden?

Um das Gebäude herum wurde die Bepflanzung entfernt. Um an die Bauwerksabdichtung des Gebäudes heranzukommen wurde das Gelände im Bereich der Kellerwände vollständig aufgeschachtet. Die Bauwerksabdichtung wurde erneuert. Das Gelände wurde befestigt und die Bepflanzung der Außenanlagen neu hergestellt.

Die Arbeiten zogen sich über viele Wochen hin. Es gab viel Streit zwischen den Bauherrn und den Baufirmen.

Und es wurde teuer, die vorhandenen Schäden zu beseitigen!

Zur Beseitigung der Schäden entstanden dem Bauherrn zusätzliche Kosten von 8500,- €.

Doch überlegen Sie mal, muss dieser ganze Stress eigentlich sein?
Nein!

Bei einer richtigen Planung der erforderlichen Arbeiten, einer baubegleitenden Qualitätsüberwachung durch einen Sachverständigen und einer fachgerechten Bauausführung durch die Baufirmen können Sie sich das alles sparen.

BauschädenUnd die Kosten für die Planung und den Sachverständigen betragen ca. 25 Prozent der zusätzlichen Kosten.

Ich glaube auch, dass die ausführende Baufirma anschließend Konkurs angemeldet hat.

Sparen Sie an der richtigen Stelle, und vergessen Sie nicht, Qualität hat auch ihren Preis!

Lesen Sie hier weiter →  Bauschäden Teil 3 Wie Sie Bauschäden vermeiden können!

Was ein Mensch aus seinen Anlagen macht, ob er sie allseitig entwickelt oder brach liegen und verkümmern lässt, das gibt die entscheidenden Unterschiede zwischen den Menschen. Konfuzius

Eine Zusicherung setzt die vertragliche Absprache voraus, dass die Leistung im Zeitpunkt der Abnahme eine bestimmte Beschaffenheit aufweise.
Harald Buss in Der Sachverständige für Schäden an Gebäuden, Seite 131

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