Die größten Schwierigkeiten liegen da, wo wir sie nicht suchen.
Johann Wolfgang von Goethe,
1749 - 1832, deutscher Dichter

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, Planungsleistungen, Sachverständiger, Baugenehmigung, Bauausführung, Baukontrolle,
Rohbau, Bauwerksabdichtung,
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Bauschäden, Wasser im Keller, Risse im Putz. Ist jeder Riss ein Mangel? Der Versuch einer Aufstockung! Fassade mit Putzrissen, Teil 1: Themen aus Gutachten über Bauschäden.., Baustelle eines mehrgeschossigen Gebäudes, Teil 2: Themen aus Gutachten über Bauschäden.., Gebaut wird überall ..., Schäden an Estrichen,

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Ebenheit Die Putzoberfläche ist in der Regel möglichst eben auszuführen – es sei denn, daß Unebenheiten ausdrücklich erwünscht sind. Großflächige Ebenheitstoleranzen und Fluchtabweichungen des Untergrundes können je nach Putzsystem Tulpennicht oder nur sehr begrenzt beim Verputzen ausgeglichen werden. Da die Putzoberfläche in Handarbeit hergestellt wird, ist eine völlig planebene Oberfläche nicht realisierbar.

Eine Schlußbeschichtung dient zur oberflächigen Gestaltung und kann aus verschiedenen Materialien bestehen. Je nach Zusammensetzung (Bindemittel) unterscheidet man Kunstharzputze, Silikatputze, Siliconharzputze und Mineralische Putze. Es gibt auch vorgefertigte Elemente (Flachverblender), die die gleichen Eigenschaften erfüllen. Schlußbeschichtungen können in verschiedenen Strukturen, Dicken, Farben ausgeführt werden.

Planungsleistungen für den Neubau und Altbau
Sachverständiger für Schäden an Gebäuden


BauPlanSV.de - Betonschäden

Alcatraz - erst Gefängnis, dann Touristenattraktion,
geschlossen auch wegen Bauschäden!

Beim Hören dieses Namens denken Sie wahrscheinlich an die berühmten Filme und die mitwirkenden Schauspieler Clint Eastwood, Sean Connery oder Burt Lancester; an die Sträflinge, die dort ihre Haft absaßen, wird zuletzt gedacht. Alcatraz war nämlich das sicherste und berüchtigste Gefängnis in den USA.
Das Gefängnis Alcatraz wurde geschlossen wegen der zu hohen Unterhaltskosten. Interessant daran ist, dass ein Großteil der Unterhaltskosten aus den Kosten für die Beseitigung der Bauschäden bestand.
Es handelt sich wieder einmal um Kosten, die durch Sparen an der falschen Stelle, entstanden sind.
In der Zeit von 1933 bis 1963 wurde Alcatraz zum berüchtigsten und gefürchtesten aller Bundesgefängnisse der USA für unverbesserliche Straftäter.
Weitere Informationen zum Gefängnis Alcatraz können übrigens auf wikipedia nachgelesen werden.

Alcatraz, Fort, Gefängnis, SehenswürdigkeitEin Panorama von Alcatraz aus der Bucht von San Francisco aufgenommen. Die Originalaufnahme stammt von David Corby und ist auf wikipedia veröffentlicht. Vielen Dank dafür.

Die wahrscheinlich enormen Kosten, die das Gefängnis verursachte, führten 1963 zur Schließung von Alcatraz. Ein Teil der Gesamtkosten umfasste z.B. Instandhaltungskosten für die Gebäude, die durch die salzhaltige Luft stark geschädigt worden.
Als der damalige amerikanische Justizminister, Robert Kennedy, in den früheren 60er Jahren die Kosten analysierte, erkannte er, dass es billiger wäre, einen Gefangenen im New Yorker Hotel Waldorf Astoria unterzubringen als auf Alcatraz.
Bereits beim Bau des Gefängnisses Alcatraz wurden schwerwiegende Baufehler gemacht, die zu erheblichen Schäden an der Bausubstanz führten. Durch die Einschaltung eines Bausachverständigen hätten diese Schäden mit Sicherheit vermieden werden können.
Zum Beispiel wurden die Zellentoiletten nicht mit Süßwasser, sondern mit dem aus der Bucht von San Francisco gepumpten Salzwasser betrieben. Dies hatte zur Folge, dass die Zu- und Ableitungsrohre zu den Toiletten im Laufe der Jahre stark korrodierten und somit undicht wurden.
Die Schäden an den Gebäuden entstanden wahrscheinlich durch folgende Vorgänge:
Durch den ständigen Kontakt der Zellenwände mit salzhaltigem Wasser wird durch 2 Vorgänge die Festigkeit der Wände erheblich vermindert.

Dieser Sprengwirkung ist der Beton nicht gewachsen. Zusammen mit der Einwirkung der salzhaltigen Luft führte dies zu einer Schwächung bzw. Zerstörung der Bewehrung und des Betons.


Wie können Betonschäden entstehen?

Betonwand, freiliegende BewehrungDamit keine Betonschäden auftreten, müssen Betonbauwerke die auftretenden Beanspruchungen (aus Standortbedingungen, Umwelt, Klima, Standsicherheit, Nutzung usw.) sicher aufnehmen und über viele Jahrzehnte dagegen widerstandsfähig bleiben. Die Gefährdungen für die Bausubstanz (Fundament, Wände, Decken usw.) bestehen auch weiterhin für alle Gebäude, in ähnlicher Form wie auf Alcatraz, denn der Beton ist ein chemisch instabiler Baustoff. Zur Vermeidung von Betonschäden ist es unbedingt erforderlich, dass in regelmäßigen Abständen die Bausubstanz durch einen Bausachverständigen prüft wird.

Wichtig für die Dauerhaftigkeit der Bauwerke aus Beton- und Stahlbeton sind auch heute noch die richtige Zusammensetzung des Betons, die Festigkeitsklasse, die Verdichtung und die Nachbehandlung.

Die Schäden an Betonbauteilen haben verschiedene Ursachen und sind deshalb auch unterschiedlich zu sanieren. Sie treten im Einzelnen durch

Die meisten Schadensfälle entstehen aber erst mit dem Auftreten des Wassers. Der Beginn der schädigenden Wirkung ist der Zeitpunkt des Auftretens von Rissen im Beton. Je mehr Risse vorhanden sind umso leichter kann durch die Risse das Wasser in den Baukörper eindringen.

Wie bereits erläutert, können Betonschäden bereits zu Absprengungen durch Rostbildung führen. Dieser Mangel in der Bauausführung wird durch chemische Angriffe auf den Baustoff ausgelöst. Die Ursache hierfür ist eine zu geringe Überdeckung des Bewehrungsstahls innerhalb des Stahlbetons.

Betonschäden durch Frost treten besonders dann auf, wenn Wasser aufsaugender Beton der Witterung ständig ausgesetzt ist oder auch bei höherer Betonqualität Wasser ungehindert durch Risse ins Betongefüge eindringen kann. Das betrifft nicht nur die Betonflächen auf den Straßen und Autobahnen Abrieb auf Fahrbahn(es gibt immer noch Fahrbahnen die keinen Asphaltbelag haben), sondern auch die großen Betonflächen in den Garagen, Einkaufszentren und Tiefgaragen.

Schäden durch Tausalze treten beim Hochbau im Sockelbereich oder in befahrenen Garagen- und Tiefgaragendecken auf und gefährden sonst hauptsächlich Brücken und vergleichbare Straßenbauwerke. Die Streusalzverseuchung erzeugt nicht nur die bekannten Kristallisationsdrücke beim Abtrocknen, sondern das Salzwasser führt selbst bei noch alkalisch wirkender Betonummantelung der Bewehrung zur Chloridkorrosion. Einfach ausgedrückt bedeutet dies nichts anderes, der Bewehrungsstahl im Inneren des Betons verrostet. Der Rost vergrößert sein Volumen. Durch die Volumenzunahme entstehen erst Risse im Beton, bis der Druck so groß wird das der Beton schalenartig abgesprengt wird.

Betonschäden durch Verschleiß sind relativ selten, sie entstehen vor allem an Ecken und Pfeilerkanten die Gebäude (hier besonders wieder Einkaufszentren und Tiefgaragen) durch wiederholtes Entlangschleifen, sodass die Bewehrungsüberdeckung ständig verringert wird. In solchen Fällen sind Schrammborde oder ausreichende Radabweiser anzubringen.

Die Betonschäden durch chemische Angriffe werden in lösende und treibende Angriffe unterschieden. Damit es zu einem lösenden Angriff kommt, sind chemische Reaktionen meist an der Betonoberfläche erforderlich, die die schwerlöslichen Verbindungen des Betons in leichtlösliche überführen, so dass diese schichten abgetragen werden können. Abgesprengter Beton, freiliegende Bewehrung Der Beton erhält dann eine Oberfläche mit vielen sichtbaren Kieskörnern, ähnlich einem Waschbeton. Im Wesentlichen geschieht hier der Angriff durch Säuren, wobei vor allem Mineralsäuren, wie Salzsäure oder Schwefelsäure, alle Bestandteile des Zementsteins auflösen können. Derartige lösende Angriffe mit starker Wirkung sind im Hochbau entweder nutzungsbedingt (Molkereien, Kellereien) oder lagebedingt (Moorwasser). Auch die Zerstörung von Kanalisationsrohren aus Beton ist weitgehend hierauf zurückzuführen. Demgegenüber ist der Säureangriff auf dem Beton aus der Luftverschmutzung vernachlässigbar gering. Hier kennt der Beton einen anderen Feind, dass in der Luft enthaltene Kohlendioxid (CO2).

Abgesprengter Beton, freiliegende Bewehrung Der treibende Angriff auf den Beton kann z.B. ein Sulfat-Angriff sein. Beim Zusammentreffen von Sulfat-Ionen mit einem bestimmten Zementbestandteil (Tricalzium-Aluminat) kommt es zur Ettringit-Bildung. Der Zementstein quillt, es entstehen Treiberscheinungen; zunächst an der Oberfläche, dann auch in tieferen Bereichen des Betons.

Treibvorgänge im Beton wirken im Allgemeinen stärker zerstörend als die Lösungserscheinungen auf dem Beton. Sie können durch Reaktionen der Zementsteins, des Zuschlages und der Bewehrung verursacht werden.

Trotz aller Gefahren, denen der Baustoff Beton ausgesetzt ist, können durch entsprechende Schutzmaßnahmen für den Beton sehr dauerhafte Bauwerke entstehen. Risse müssen rechtzeitig erkannt und fachgerecht saniert werden.

 


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